Die Gärten von Versailles

von Thomas Stiegler

Die Gärten von Versailles zählen wohl zu den berühmtesten und eindrucksvollsten Gärten der Welt. Obwohl ihr Ursprung in den Tagen König Ludwigs XIII. liegt, sind sie doch untrennbar mit dem Namen seines großen Sohnes Ludwig XIV. verbunden. Nach dem Frieden von Aachen schien es ihm an der Zeit, der Größe seiner Herrschaft auch nach innen ein Zeichen zu setzen und gab daher den Befehl, das ehemalige Jagdschloss seines Vaters zur größten Palastanlage seiner Zeit zu erweitern.

1677 verkündete Ludwig XIV., Versailles zum künftigen Regierungssitz zu machen und 1682 schließlich erfolgte der Umzug des gesamten Hofstaates in den neuen Palast. Doch wie das Schloss selbst sollten auch die Gärten ein Projekt sein, dem er sich während seiner gesamten Regierungszeit widmete und das doch während seiner Lebenszeit nie abgeschlossen wurde.

Trotzdem waren die Gärten schon damals beeindruckend und stilgebend für die ganze Epoche. Das ist nicht zuletzt dem Landschaftsgestalter André Le Nôtre zu verdanken, in dessen Auftrag Wälder gerodet, Sümpfe trockengelegt und ganze Hügel abgetragen und an anderer Stelle wieder aufgeschichtet wurden. Unter seiner Hand waren Tausende Arbeiter beschäftigt, die Bäume aus ganz Frankreich herbeischafften, Blumenbeete anlegten, Brunnen und Kanäle bauten und dem Garten das Aussehen gaben, das man auch heute noch bewundern kann.

Gärten von Versailles; CC0; Autor: ahundt

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